Tomatensorten werden in Hand präsentiert

Treulose Tomaten? Nicht mit uns!

Die Tomatenpflanze gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie ist eng mit der Paprika und Kartoffel verwandt. Wir stellen Ihnen das Nachtschattengewächs etwas näher vor, beleuchten die Herkunft, welche Sorten es zu kaufen gibt und geben Ihnen nützliche Tipps zur Lagerung mit an die Hand. Bei EDEKA Foodservice erhalten Sie das ganze Jahr über erntefrische Tomaten in den unterschiedlichsten Sortierungen. 

Herkunft und Wissenswertes

Dass die Tomate ein Nachtschattengewächs ist, haben wir bereits eingangs erwähnt. Es gibt jedoch viele weitere Informationen rund um das beliebte Gemüse. Die Blüten der Pflanze sind eine leuchtend gelbe, fünfeckige Krone mit einem Durchmesser von 1 bis 2 Zentimetern. Bei den Früchten handelt es sich um Beeren, die bis zu 10 cm groß werden können und durch das enthaltene Lycopin ein kräftiges Rot, Gelb oder Dunkelorange ausbilden. Die Früchte enthalten eine Vielzahl an Samen, aus welchen neue Früchte gezogen werden können.

Tomaten stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Für die indigenen Ureinwohner Lateinamerikas war das Fruchtgemüse fester Bestandteil der Nahrung. Bereits im 16. Jahrhundert kamen die ersten Tomaten nach Europa, wo sie zunächst vor allem als Zierpflanzen kultiviert wurden. Ertragreichere Sorten wurden erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts gezüchtet. Von da an setzten sich Tomaten auch in unseren Gefilden als Fruchtgemüse durch. Heute werden sie in nahezu allen Ländern der Welt kultiviert – und von Hobby- wie Profigärtnern gleichermaßen geliebt.

Verschiedene Tomatensorten auf Holztablett
Schon gewusst?

Die verschiedenen Tomatensorten, die im Handel erwerbbar sind, sind meistens an einer Hand abzuzählen. Dabei gibt es weltweit geschätzt weit mehr als 10.000 unterschiedliche Tomatensorten. 

Tomatenarten und Gruppen

Tomaten lassen sich in verschiedene Gruppen unterteilen. Die Gruppen unterscheiden sich nach Größe, Form, Wuchstyp und Verwendung. Die häufigsten Tomatengruppen stellen wir Ihnen im Folgenden genauer vor.

Fleischtomaten am Strauch

Fleischtomaten

Die Fleischtomaten haben große Früchte mit vielen Kammern. Die Früchte werden zwischen 100 g und mehr als 1 kg schwer (!). Die Unterscheidung erfolgt aufgrund der Fruchtform. Fleischtomaten reifen im Allgemeinen sehr spät und brauchen sehr viel Wärme und Sonnenlicht. Aus diesem Grund werden sie bevorzugt in Ländern mit einem sehr warmen Klima angebaut. Fleischtomaten eignen sich gut als Grilltomaten. Gegrillt schmecken sie besonders gut, wenn sie zuvor ausgehöhlt und dann mit beliebten Zutaten wie beispielsweise Feta-Käse oder Mozzarella gefüllt werden. Falls Sie dafür noch das passende Grillzubehör benötigen. schauen Sie doch gleich auf unsere Seite für Sortimentskonzepte Außengastronomie vorbei. 

Buschtomaten am Strauch

Buschtomaten

Buschtomaten wachsen wie der Name bereits vermuten lässt, reich verzweigt und zugleich kompakt. Wenn sich einige Blütenstände gebildet haben, hören die Triebe auf zu wachsen. Daraufhin bilden sich viele Seitentriebe mit weiteren Blütenständen daran. Durch den kompakten und aufrechten Wuchs eignen sich Buschtomaten bestens für den Anbau im Kübel.

Sie werden meist zwischen 30 und 150 cm hoch und benötigen keine Stütze. Der Anbau der  Buschtomaten ist recht einfach, auch weil die Seitentriebe nicht ausgebrochen werden. Die Pflanzen sind reichtragend, in der Regel bilden sich mehr Früchte aus als bei der Stabtomate.Oft findet man die Sorte im "kleinen Garten" auf Balkon und Fensterbank.

Stabtomaten am Strauch

Stabtomaten

Stabtomaten sind die verbreitetsten Tomatensorten und machen ca. 70 % des Weltanbaus aus. Tomatenpflanzen dieser Sorte wachsen während der gesamten Vegetationsperiode in die Länge und werden dadurch sehr hoch (180 bis über 200 cm). Die Pflanzen müssen mit Stäben oder Schnüren gestützt werden. Bis zum Herbst werden ständig neue Blätter und Blüten gebildet.

Um die Fruchtreife zu unterstützen, müssen die Seitentriebe entfernt werden - dieser Vorgang nennt sich Ausgeizen. Ab August sollten die Triebspitze abgeschnitten werden, damit die Früchte ausreifen können.

Cocktail- und Kirschtomaten am Strauch

Cocktail & Kirschtomaten

Als Cocktailtomaten bezeichnet man Sorten, deren kleine Früchte ein Gewicht zwischen 20 bis 60 g erreichen. Da auch die Pflanzen klein und kompakt wachsen, können diese problemlos in Töpfen gezogen werden. Unter den Cocktailtomaten gibt es viele Sorten, die bis in den Oktober reifen und auch späte Ernten ermöglichen.

Besonders beliebt sind Cocktailtomaten als Salatzugabe oder zum Einlegen. Direkt nach der Ernte schmecken sie aber am besten, da sie sehr aromatisch sind. Die Form der Früchte variiert. Es gibt typische runde Cocktailtomaten, aber auch ovale bis pflaumenförmige oder paprika-ähnliche Formen.

Sortentipps

Kaum ein anderes Gemüse weist eine derartige Sortenvielfalt auf wie Tomaten. Bei der Sortenwahl zählt vor allem der Geschmack, und dieser wird hauptsächlich durch den Gehalt an natürlichen Zuckerstoffen und Fruchtsäuren bestimmt. Neben der persönlichen Vorliebe spielt auch der Verwendungszweck eine wichtige Rolle. Fleischtomaten sind meist arm an Fruchtsäure und harmonieren in der Küche gut mit anderen Gemüsearten. Bei Kindern sind vor allem die kleinen und süßen Cocktailtomaten beliebt, die sich auch gut im Salat oder gedünstet auf Brot machen. Unser Eigenmarkenkatalog hält hier eine Vielzahl an passenden Beilagen oder Hauptkomponenten bereit. 

Für den Anbau im Freiland ab Mitte Mai kommen nur Sorten mit hoher Widerstandsfähigkeit gegen Braunfäule in Frage.

Ganzjährige Hauptsortimente bei EDEKA Foodservice sind
  • Rispentomaten rot
  • Tomaten rund
  • Cherry- Cocktailtomaten
  • Fleischtomaten

Wie sollten frische Tomaten gelagert werden?

Frische Tomaten sollten auf keinen Fall in den Kühlschrank. Dort verlieren sie nicht nur ihr Aroma, sie werden auch mehlig und schneller schlecht. Lieber an einem dunklen Ort bei Zimmertemperatur lagern, zum Beispiel in der Speisekammer oder im Keller.

Wichtig: Die Tomaten getrennt von anderem Gemüse und Obst lagern. Tomaten geben das Gas Ethylen ab, dass Obst und Gemüse schneller reifen lässt.

Fragen und Anregungen rund um das Thema Obst + Gemüse?

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